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Kinder
und Jugendliche im Alter von 6 bis 27 Jahren vertreten ihre Interessen im
Deutschen Jugendrotkreuz (JRK), dem Kinder- und Jugendverband des
Deutschen Roten Kreuzes. Sie zu fördern und junge Menschen an das
Ideengut des Deutschen Roten Kreuzes heranzuführen ist Ziel der Aktivitäten
des Jugendrotkreuzes.
Kinder und Jugendliche erleben und erlernen durch die Erziehungs- und
Bildungsarbeit im JRK in einem humanitären Erziehungsumfeld
Gemeinschaftsfähigkeit, soziale und politische Mitverantwortung und die Fähigkeit
zu kritischer Mitarbeit.
Durch freiwillige Mitarbeit an unterschiedlichen Aufgaben lernen die
Kinder und Jugendlichen, Verantwortung für sich selbst und für andere zu
übernehmen. |
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| Herausragende Ziele der Arbeit im JRK sind: |
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soziales Engagement |
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Einsatz für Gesundheit und Umwelt |
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Handeln für Frieden und Völkerverständigung |
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politische Mitverantwortung |
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Innerhalb seiner Zielvorstellungen arbeitet das
Jugendrotkreuz mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, mit
Jugendverbänden und und Initiativen und mit anderen Trägern der
Jugendhilfe zusammen. Das JRK ist mit den Jugendorganisationen aller
nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften verbunden. Insbesondere
pflegt es die Verständigung mit der Jugend aller Nationen durch Kontakte,
Begegnungen und gemeinsame Aktionen. In Aktivitäten, Veranstaltungen,
Wettbewerben, nationalen und internationalen Maßnahmen nehmen regelmäßig
viele junge Menschen teil.
Die Kinder und Jugendlichen im Jugendrotkreuz engagieren sich in öffentlichkeitswirksamen
Aktionen gegen die Kindersoldaten in Afrika. Sie unterstützen die Arbeit
des Aktiven Dienstes und helfen aktiv, wo Hilfe gebraucht wird. Auch in
der Schule ist das Jugendrotkreuz aktiv, etwa beim Schulsanitätsdienst
oder im Rahmen von Projekttagen. Regelmäßig werden
Unterrichtsmaterialien zu rotkreuz-spezifischen Themen erstellt. |
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Die Grundsätze der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung
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Menschlichkeit |
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Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, entstanden aus dem Willen, den Verwundeten der Schlachtfelder unterschiedslos Hilfe zu leisten, bemüht sich in ihrer internationalen und nationalen Tätigkeit, menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern. Sie ist bestrebt, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Sie fördert gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit und einen dauerhaften Frieden unter allen Völkern. |
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Unparteilichkeit |
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Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung. Sie ist einzig bemüht, den Menschen nach dem Mass ihrer Not zu helfen und dabei den dringendsten Fällen den Vorrang zu geben. |
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Neutralität |
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Um sich das Vertrauen aller zu bewahren, enthält sich die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung der Teilnahme an Feindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit, an politischen, rassischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen. |
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Unabhängigkeit |
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Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist unabhängig. Wenn auch die nationalen Gesellschaften den Behörden bei ihrer humanitären Tätigkeit als Hilfsgesellschaften zur Seite stehen und den jeweiligen Landesgesetzen unterworfen sind, müssen sie dennoch eine Eigenständigkeit bewahren, die ihnen gestattet, jederzeit nach den Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zu handeln. |
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Freiwilligkeit |
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Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung verkörpert freiwillige und uneigennützige Hilfe ohne jedes Gewinnstreben. |
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Einheit |
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In jedem Land kann es nur eine einzige nationale Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft geben. Sie muss allen offenstehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben. |
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Universalität |
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Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist weltumfassend. In ihr haben alle nationalen Gesellschaften gleiche Rechte und die Pflicht, einander zu helfen. |
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| bestimmen die Arbeit des Jugendrotkreuzes. Auf dieser
Grundlage gestaltet es eigenverantwortlich seine Inhalte, Programme und
Methoden. |
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